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Wasserkühlung von ToT|Porno  

Mit diesem Bericht wollen wir Euch den Umbau von ToT|Porno's Rechner anhand einiger Bilder und Erklärungen zeigen. Alles begann mit der Frage: "Wie bekomme ich den PC leise ohne auf eine gute Kühlung zu verzichten?". Das Problem war einfach, dass Porno's Rechner nun im Schlafzimmer sein neues Dasein feierte, wobei laut surrende Lüfter und Luftstromgeräusche neben dem Bett natürlich mehr als störend sind. Gerade die AMD Prozis brauchen ja bekanntlich etwas mehr Kühlung mit ihrer großen Verlustleistung, was wiederum einen stärkeren CPU-Lüfter und natürlich auch Gehäuselüfter für die Firschluftzufur bedeutet. Bei einer Wasserkühlung wird, wie der Name schon sagt, Wasser als Wärmeträger eingesetzt. Wasser ist eigentlich zur Kühlung besser geeignet, weil Wasser mehr Wärme speichern kann. Ausserdem ist man mit einer WaKü gleich für spätere CPU's mit 3 GHz und mehr gerüstet. Für andere Prozis braucht man zwar mitunter auch neue Kühlkörper oder zumindest neue Halterungen, aber wenn man vom AMD XP 2000 auf AMD XP 3000 umsteigt, kann getrost der gleiche Kühler verwendet werden und es muss kein Gedanke wegen ausreichender Kühlleistung verschwendet werden. Das Schema der WaKü ist relativ einfach. Für ein geschlossenes System (es soll ja weiterhin transportabel sein) wird Wasser mit einer Pumpe durch den CPU-Kühlkörper gedrückt, anschliessend im Wärmetauscher (Radiator) abgekühlt und wieder zurück zur Pumpe geführt. Wenn man möchte, kann man sich zwischen Radiator und Pumpe noch einen Ausgleichsbehälter setzen, welcher Luftblasen im Kreislauf verhindert, die Befüllung vereinfacht und evtl. optisch noch gut wirkt. Ein Ausgleichsbehälter ist jedoch nicht zwingend erforderlich! Weitere Erklärungen und grundlegende Sachen zu Wasserkühlungen findet Ihr auf diversen Hardwareseiten im Netz.

Kommen wir nun zu Porno's Hardware:

Mainboard: EPOX 8K5A2
CPU: AMD XP 1800 (realer Takt 1,533 GHz)
Speicher: 512 MB DDR-Ram
GraKa: Geforce 4 Ti 4200 (MSI)
Gehäuse: Chieftech CS-601 silber (Dragon)
Netzteil: Enermax 353 W
Laufwerke: diverse (FP, CDRW-Brenner, Floppy etc.)


Das CS-601 dürfte wohl allen bekannt sein. Es eignet sich gut zum Einbau der WaKü, wenn auch ein ausreichend dimensionierter Radiator nicht ohne Herumsägen am Gehäuse eingebaut werden kann. Beste Vorraussetzung sind natürlich Big-Tower, aber Midis sind im Daddel- und Homebereich einfach mehr verbreitet. Ganz zum Anfang sollte man sich genau überlegen was man haben möchte. Eine gute Planung ist Vorraussetzung für einen einigermaßen problemlosen Einbau. Ihr müsst Euch genau überlegen, welche Komponenten in Euer System sollen. Bei fast allen WaKü-Shops findet ihr Maße der Radiatoren, Pumpen und Ausgleichsbehälter. Ich möchte Euch natürlich nicht vorenthalten, dass die einzelnen Teile einer Wakü nicht gerade günstig sind. Auch wenn WaKüs mehr verbreitet sind als vor 1-2 Jahren, muss man zusammengerechnet ca. 300 € einkalkulieren. Es kommt dabei natürlich darauf an, ob Ihr einfache Komponenten nehmt oder solche, die auch noch gut aussehen. Es gibt mittlerweile diverse Sets für zum Teil 150,- €, in denen alles benötigte vorhanden ist.

Für Porno kam natürlich nur das Feinste vom Feinen in die engere Wahl. Und weil niemand gerne lange auf die Harware wartet, wurde alles bei einem Onlineshop und einige Teile direkt im Laden gekauft. Radiator (Airplex Evo 120), CPU-Kühler (Cuplex evo rev. 1.1) und Ausgleichsbehälter (Aquatube mit Einbaurahmen) sind von Aqua-Computer. Dort hatten wir auch gleich die Schlauchverbinder (plug&cool), 3m PUR-Schlauch und den 120er Papst Lüfter bestellt. Die 12V Eheim Pumpe haben wir im Lager von Low-Noise gekauft (befindet sich ja zum Glück in Berlin). Jetzt aber zum Einbau. Als erstes müssen die groben Arbeiten am Gehäuse vorgenommen werden. Dazu alles ausbauen, was ausgebaut werden kann. Da der Airplex Evo 120 bei Porno in die Oberseite des CS-601 sollte, muss passend dafür ein Loch ausgeschnitten werden. Zum Ausschneiden alles genaustens vermessen (!) und anschließend den Dremel oder eine Stichsäge benutzen.

Hier setze ich den Einbaurahmen der Aquatube (=Aquabay) ein, um zu sehen, wie viel Platz der Radiator im Oberteil zur Gehäusefront hat. Ziel war es, den Radiator zwischen Aquatube und Netzteil zu setzen. Dafür gehen allerdings mind. zwei der vier Laufwerksschächte verloren! Bei Porno war das egal, da er sowieso nur den Brenner behalten wollte.

Hier haben wir ein Laufwerk unter den Rahmen nochmal zur Kontrolle eingebaut und oben schonmal die Blende für den Radiator raufgelegt.